Montag, Dezember 16, 2019

MIM Metal Injection Moulding

Was ist MIM (Metall Injection Moulding)? Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Pulvermetall – Spritzguss – Technologie. Es ist ein stark expandierendes Fertigungsverfahren für kleine, präzise und hochstabile Bauteile in Serienproduktion. Es vereint die Formgebungsfreiheit des Kunststoff-Spritzguss mit den Eigenschaften von Metallen.
Zum Einsatz kommen Einsatz- und Vergütungsstähle, Eisen / Nickelwerkstoffe, Edelstähle, Werkzeugstähle und weichmagnetische Legierungen.
Die Bauteilgeometrie ist bei diesem Verfahren auf folgende Angaben eingeschränkt:

  • max. Bauteillänge ca. 100 mm
  • max. Querschnitt ca. 25 mm
  • max Gewicht ca. 100 gramm
  • kleinste Bohrung Ø = 0,1 mm
  • minimale Wandstärke = 0,5 mm
  • minimale Masse =0,1 gramm

Diese Werte dienen als Anhaltspunkte, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das Verfahren eignet sich somit bei kleinen Bauteilen, die mit einer großen Präzision und somit im Idealfall ohne weitere mechanische Bearbeitung zum Einsatz kommen können. Grundsätzlich ist das MIM Verfahren den größeren Serie vorbehalten (ab 10.000 Stück). Unser Partner fertigt in Einzelfällen jedoch auch Serien von unter 1.000 Stück. Die Fertigungstoleranzen liegen bei +/-0,3 % des jeweiligen Nennmaßes. 

LESEN HIER EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL ÜBER DAS MIM VERFAHREN

GALERIE MIM

Winkelverbinder

26 mm lang und 15,6 Gramm schwer, mit gegossenem Gewinde, ohne mech. Nacharbeit

T-Stück

34 mm lang und 14,6 Gramm schwer, gegossene Gewinde, ohne mech. Nacharbeit

Steckschlüssel

35 mm lang und 39,4 Gramm schwer, ohne mech. Nacharbeit

Steckschlüssel

35 mm lang und 39,4 Gramm schwer, ohne mech. Nacharbeit

Zahnräder

Grünling links / fertiges Bauteil rechts, 10 mm im Durchmesser, 3,2 Gramm schwer

Einlageteil

Grünling links / fertiges Bauteil rechts, 20 mm lang, 4,4 Gramm schwer

Schlitten

24 mm lang, 24,6 Gramm schwer

Feedstock Catamold

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